Zum Abschluss des Stützpunkt-TL's in Dänemark nahmen wir an der Spring Cup
Staffel teil. Dank den OL-hungrigen Jungsenioren, welche die ersten drei
Strecken rennen wollten, konnten wir eine OK 77-Staffel bilden. Tom Bührer
übernahm die Startstrecke, zwei und drei wurden von den finnischen Brüdern
Mikael (H 35) und Jan Donner (H 40) gelaufen. Die drei liessen ihre grosse
Routine aufblitzen und schickten mich an 15. Stelle auf die Schlussstrecke.
Das Rennen war ziemlich nahe beisammen geblieben, was mir ermöglichte,
mitten in einem Haufen von guten Läufern zu starten. Für die ersten drei
Posten gab es vier verschiedene Varianten, so dass ich zwar meine Gegner ab und
zu sah, aber meine Posten doch alleine anlaufen musste. Anschliessend folgte
ein längerer Abschnitt ohne Gabelungen. So konnte sich im Verlaufe des Rennens
eine Gruppe von etwa zehn Läufern bilden. Der Schnee hemmte die Angriffslust,
denn es ging mit Abstand am einfachsten, in den bereits vorhandenen Spuren oder
in denen des Trams zu laufen. So konnte ich gut mithalten, bis dann bei Posten
18 die Schlüsselstelle folgte.
Der Bahnleger hatte sich da eine sehr anspruchsvolle Vierergabelung im
Grünen ausgedacht, und prompt wurde unser Riesentram in Einzelteile zerlegt.
Dank dem Trackpoint-System (GPS mit Funkverbindung), welches die ersten 10
Schlussläufer mittrugen, konnten die Zuschauer im Ziel schön verfolgen, wie
in diesem Dickicht herumgesucht wurde. Auch ich habe meinen Posten nicht auf
Anhieb getroffen. Weil ich anscheinend der einzige war mit Aussenbahn, lief ich
anschliessend ganz alleine weiter, eine ziemliche Umstellung nach 15 Posten in
einer grossen Gruppe. Später traf ich auf den Läufer von IFK Mora, diesen
konnte ich dann aber auf der Schlussrunde in Schach halten. So resultierte am
Schluss Rang 12, womit wir natürlich sehr zufrieden waren.
Foto der Staffelmanschaft
Laufkarte mit Gabelungscode