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Operation des rechten Sprunggelenks, 23.08.2007
Ende Juni habe mich entschieden, das durch die vielen
Misstritte mit der Zeit stark instabil gewordne rechte Fussgelenk operativ
stabilisieren zu lassen. Ursprünglich wollte ich damit eigentlich noch
zuwarten, bis ich einmal keinen Spitzensport mehr betreiben werde. Da mich aber
mein Ermüdungsbruch im Schambein faktisch zu einem Saisonabbruch zwang, bot
sich die Gelegenheit, beide Probleme gleichzeitig heilen zu lassen.
Die Operation wurde von einem auf Fussorthopädie spezialisierten Chirurgen
am Unispital in Basel vorgenommen. Soviel man im jetzigen Stadium schon sagen
kann, ist der Eingriff gut verlaufen. Auf den arthroskopischen Aufnahmen,
welche unmittelbar vor der eigentlichen Operation gemacht wurden, sieht man
deutlich, dass die Bänder sowohl auf der Aussen- als auch an der Innenseite
von den Knöcheln abgelöst waren. Der Gelenkspalt liess sich dadurch weit
öffnen, was bei einem normal stabilen Fussgelenk nicht der Fall ist. Die
Knorpelflächen hingegen scheinen zum Glück noch intakt zu sein.
Der Eingriff bestand nun darin, die noch vorhandenen Bänder wieder an den
entsprechenden Knochen zu befestigen. Die Bänder wurden zusätzlich mit
Gewebelappen aus Knochenhaut und von einem Muskel verstärkt. Nicht ganz
planmässig ist die Narkose verlaufen. Weil die Teilnarkose nicht richtig zu
wirken begann, bekam ich eine Vollnarkose. Als ich dann nach gut 6 stunden
wieder richtig bei Bewusstsein war, war die Wirkung der Teilnarkose untypischerweise
noch praktisch voll vorhanden, es ging dann noch einige Zeit, bis das Gefühl
in den Beinen wieder richtig zurück kam.
Die Rehabilitation sieht nun etwa so aus, dass ich den Fuss für die ersten
6 Wochen ruhigstellen und an Krücken gehen muss. Diese Zeit werde ich
vermutlich in Auenstein verbringen, da ich nicht arbeiten kann und Lena für
ein Praktikum in Panama weilt. Weitere 6 Wochen wird es dann noch dauern, bis
ich das Lauftraining wieder vorsichtig aufnehmen kann. Ich hoffe sehr, dass bis
dann der Ermüdungsbruch verheilt ist.
Seit meinem letzten Training ist es nun schon über zwei Monate her.
Zwischendurch habe ich schon etwas mit Entzugserscheinungen zu kämpfen, ich
freue mich jedenfalls sehr darauf, wieder Sport treiben zu können.
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