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Christian Ott - Fussoperation

30.08.2007

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Operation des rechten Sprunggelenks, 23.08.2007

Ende Juni habe mich entschieden, das durch die vielen Misstritte mit der Zeit stark instabil gewordne rechte Fussgelenk operativ stabilisieren zu lassen. Ursprünglich wollte ich damit eigentlich noch zuwarten, bis ich einmal keinen Spitzensport mehr betreiben werde. Da mich aber mein Ermüdungsbruch im Schambein faktisch zu einem Saisonabbruch zwang, bot sich die Gelegenheit, beide Probleme gleichzeitig heilen zu lassen.

Die Operation wurde von einem auf Fussorthopädie spezialisierten Chirurgen am Unispital in Basel vorgenommen. Soviel man im jetzigen Stadium schon sagen kann, ist der Eingriff gut verlaufen. Auf den arthroskopischen Aufnahmen, welche unmittelbar vor der eigentlichen Operation gemacht wurden, sieht man deutlich, dass die Bänder sowohl auf der Aussen- als auch an der Innenseite von den Knöcheln abgelöst waren. Der Gelenkspalt liess sich dadurch weit öffnen, was bei einem normal stabilen Fussgelenk nicht der Fall ist. Die Knorpelflächen hingegen scheinen zum Glück noch intakt zu sein.

Der Eingriff bestand nun darin, die noch vorhandenen Bänder wieder an den entsprechenden Knochen zu befestigen. Die Bänder wurden zusätzlich mit Gewebelappen aus Knochenhaut und von einem Muskel verstärkt. Nicht ganz planmässig ist die Narkose verlaufen. Weil die Teilnarkose nicht richtig zu wirken begann, bekam ich eine Vollnarkose. Als ich dann nach gut 6 stunden wieder richtig bei Bewusstsein war, war die Wirkung der Teilnarkose untypischerweise noch praktisch voll vorhanden, es ging dann noch einige Zeit, bis das Gefühl in den Beinen wieder richtig zurück kam.

Die Rehabilitation sieht nun etwa so aus, dass ich den Fuss für die ersten 6 Wochen ruhigstellen und an Krücken gehen muss. Diese Zeit werde ich vermutlich in Auenstein verbringen, da ich nicht arbeiten kann und Lena für ein Praktikum in Panama weilt. Weitere 6 Wochen wird es dann noch dauern, bis ich das Lauftraining wieder vorsichtig aufnehmen kann. Ich hoffe sehr, dass bis dann der Ermüdungsbruch verheilt ist.

Seit meinem letzten Training ist es nun schon über zwei Monate her. Zwischendurch habe ich schon etwas mit Entzugserscheinungen zu kämpfen, ich freue mich jedenfalls sehr darauf, wieder Sport treiben zu können.