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Sara Gemperle - Bericht aus dem Alltag

29.05.2006

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Bericht aus dem Alltag

Eine abwechslungsreiche Woche ist vorbei. Die Programmpunkte waren sCOOL-Cup in Aarau, 5000er in Langenthal, "Wintertraining" in Bergün und der Geburtstag von Eline.
Wie bei vielen anderen hat die Woche vor allem mit einem begonnen: hoffen auf trockenes Wetter am Dienstag. Als erstes musste ich am Dienstag am sCOOL-Cup mein Material aus dem sCOOL-Auto abliefern. Doch schon kurz darauf ging es los mit einem langen Tag. Ab 7.30 Uhr gab es immer wieder ein Einlaufen mit den Kaderathleten. Die SchülerInnen nutzten dies natürlich gerne und drehten mit uns Runden auf der 400m-Bahn. Auch wenn sich das Feld dabei über die ganzen 400 Meter erstreckte, bewegt haben sich jeweils alle, zurückgefunden zu ihren Lehrern wohl auch....
Bevor sich alle Schüler auf den Stempelsprint stürzten, waren wir auch dort noch gefragt, um eine Zeit vorzulegen. Es war ein langer und ziemlich sumpfiger Sprint. Doch so hatten die Kids kaum eine Chance, an unsere Zeiten heranzukommen. Um 10 Uhr starteten wir dann die erste Autogrammstunde, die wir nur beenden konnten, indem wir uns aus dem Staub machten zum Gästeempfang. Am Nachmittag sassen wir dann wieder mit Schreibern bewaffnet bis zum Rangverlesen bereit, um alle Autogrammwünsche zu erfüllen.
Bis am Abend hat dann auch alles Material wieder den Weg zu mir nach Hause gefunden...
Am Donnerstag fuhren Eline und Rolf schon am Mittag los nach Bergün. Ich hatte noch einen anderen Programmpunkt vor mir: der 5000er. Am Meeting in Langenthal waren die OL-Läufer als Einladungsrennen unterwegs. Leider gesellte sich sonst niemand zu uns und so drehte das Herren- und Damenkader seine Runden ohne fremde Beteiligung. Diesmal hatten wir Frauen sozusagen Vortritt. Wir durften uns immer auf der inneren Bahn aufhalten und die Herren mussten aussen herum überholen. Das machte es zumindest für die Frauen sehr angenehm zum laufen. Von Beginn an bildeten Lea, Seline und ich ein Dreiergrüppchen. Im regelmässigen Tempo drehten wir unsere 12 1/2 Runden. Ich hatte seit der EM kaum ein richtiges Training gemacht und war ohne Zeitplan unterwegs. Dass es so zu einer neuen Bestzeit (18.16) reichte, stimmte mich doch sehr zuversichtlich für die nächsten paar Wochen und Monate.
Am Freitag reiste ich dann dem Rest der Familie nach Bergün nach. Unser langes Training für Samstag mussten wir dann den Schneeresten anpassen. Also nicht zu hoch hinauf und möglichst nur am Sonnenhang bleiben. Ganz ohne Schnee ging es dann nicht, aber auf unserem Weg von Latsch, via Stuls, Pnez, Runsolas auf den Cuolm da Latsch und wieder zurück gab es nur einmal richtig kalte Füsse. Wir waren aber, den Spuren nach zu urteilen, die ersten, die in diesem Jahr auf dem Cuolm waren. Auch zum ersten Mal seit langem rannten meine Beine gut 600 Höhenmeter aufs mal fast gerade hinunter. Der Muskelkater davon ist noch immer nicht verschwunden!!!!
Am Sonntag fuhren wir vor den grossen Staus wieder nach Hause. Eline wollte schliesslich schnell zu ihren Geburtstagsgeschenken!! Und für mich blieb die Arbeit in der Küche beim Kuchenbacken. Trotz schlechten Wetter hat Eline ihren Geburi genossen und Rolf und ich staunten mehr darüber, wie schnell die Zeit doch vergeht....schon sechs Kerzen mussten auf dem Kuchen stehen.

Am Mittwoch geht es für mich los nach Dänemark. Ein Trainingslager mit dem Elitekader steht auf dem Programm. Mehr dazu folgt dann hier.
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