Bericht aus dem Alltag
Eine abwechslungsreiche Woche ist vorbei. Die Programmpunkte waren
sCOOL-Cup in Aarau, 5000er in Langenthal, "Wintertraining" in Bergün und
der Geburtstag von Eline.
Wie bei vielen anderen hat die Woche vor allem mit einem begonnen:
hoffen auf trockenes Wetter am Dienstag. Als erstes musste ich am
Dienstag am sCOOL-Cup mein Material aus dem sCOOL-Auto abliefern. Doch
schon kurz darauf ging es los mit einem langen Tag. Ab 7.30 Uhr gab es
immer wieder ein Einlaufen mit den Kaderathleten. Die SchülerInnen
nutzten dies natürlich gerne und drehten mit uns Runden auf der
400m-Bahn. Auch wenn sich das Feld dabei über die ganzen 400 Meter
erstreckte, bewegt haben sich jeweils alle, zurückgefunden zu ihren
Lehrern wohl auch....
Bevor sich alle Schüler auf den Stempelsprint stürzten, waren wir auch
dort noch gefragt, um eine Zeit vorzulegen. Es war ein langer und
ziemlich sumpfiger Sprint. Doch so hatten die Kids kaum eine Chance, an
unsere Zeiten heranzukommen. Um 10 Uhr starteten wir dann die erste
Autogrammstunde, die wir nur beenden konnten, indem wir uns aus dem
Staub machten zum Gästeempfang. Am Nachmittag sassen wir dann wieder mit
Schreibern bewaffnet bis zum Rangverlesen bereit, um alle
Autogrammwünsche zu erfüllen.
Bis am Abend hat dann auch alles Material wieder den Weg zu mir nach
Hause gefunden...
Am Donnerstag fuhren Eline und Rolf schon am Mittag los nach Bergün. Ich
hatte noch einen anderen Programmpunkt vor mir: der 5000er. Am Meeting
in Langenthal waren die OL-Läufer als Einladungsrennen unterwegs. Leider
gesellte sich sonst niemand zu uns und so drehte das Herren- und
Damenkader seine Runden ohne fremde Beteiligung. Diesmal hatten wir
Frauen sozusagen Vortritt. Wir durften uns immer auf der inneren Bahn
aufhalten und die Herren mussten aussen herum überholen. Das machte es
zumindest für die Frauen sehr angenehm zum laufen. Von Beginn an
bildeten Lea, Seline und ich ein Dreiergrüppchen. Im regelmässigen Tempo
drehten wir unsere 12 1/2 Runden. Ich hatte seit der EM kaum ein
richtiges Training gemacht und war ohne Zeitplan unterwegs. Dass es so
zu einer neuen Bestzeit (18.16) reichte, stimmte mich doch sehr
zuversichtlich für die nächsten paar Wochen und Monate.
Am Freitag reiste ich dann dem Rest der Familie nach Bergün nach. Unser
langes Training für Samstag mussten wir dann den Schneeresten anpassen.
Also nicht zu hoch hinauf und möglichst nur am Sonnenhang bleiben. Ganz
ohne Schnee ging es dann nicht, aber auf unserem Weg von Latsch, via
Stuls, Pnez, Runsolas auf den Cuolm da Latsch und wieder zurück gab es
nur einmal richtig kalte Füsse. Wir waren aber, den Spuren nach zu
urteilen, die ersten, die in diesem Jahr auf dem Cuolm waren. Auch zum
ersten Mal seit langem rannten meine Beine gut 600 Höhenmeter aufs mal
fast gerade hinunter. Der Muskelkater davon ist noch immer nicht
verschwunden!!!!
Am Sonntag fuhren wir vor den grossen Staus wieder nach Hause. Eline
wollte schliesslich schnell zu ihren Geburtstagsgeschenken!! Und für
mich blieb die Arbeit in der Küche beim Kuchenbacken. Trotz schlechten
Wetter hat Eline ihren Geburi genossen und Rolf und ich staunten mehr
darüber, wie schnell die Zeit doch vergeht....schon sechs Kerzen mussten
auf dem Kuchen stehen.
Am Mittwoch geht es für mich los nach Dänemark. Ein Trainingslager mit
dem Elitekader steht auf dem Programm. Mehr dazu folgt dann hier.
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