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Sara Gemperle - Sprint Effretikon

16.01.2006

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Sprint Effretikon

Eine Woche nach dem Stadt-Sprint in Olten war heute der nächste Sprint auf dem Programm. In Effretikon ging es bereits zum ersten mal um Punkte und Preisgeld des Biofarm-Cups. Diesmal war unser Wettkampf nicht in der Stadt sondern mehrheitlich im Wald.
Ein Gelände, dass ich für einen Sprint bisher noch nicht bevorzugte. Mit der Karte im Massstab 1:5000 habe ich im Wald zu häufig noch Probleme mit der Distanz und der Richtung. Für heute habe ich mir darum vorgenommen, im Wald sehr konzentriert und geplant ans Werk zu gehen. So war der Anfangsteil im Wald dann auch sehr gut, einzig zu Posten vier glaubte ich einen Routenwahlfehler zu machen. Doch das gelb/grünschraffiert war jetzt im Winter turboschnell zu belaufen und die Route goldrichtig.
Dann ging es aus dem Wald, hinein ins Freibad. Hier kam ich mit der Kartenarbeit bei den kurzen Posten 7-9 immer mehr ins Hintertreffen und die Route 10-11 war nicht vorbereitet. Ich lief von Posten 10 weg und sah nur, dass ich zwischen den Schwimmbecken durch komme. Dass mir nachher auf der direkten Strichroute ein Zaun mit Hecke den Weg versperrt, bemerkte ich erst, als ich ihn sah. So musste ich dann weit nach rechts, um beim Tor zu passieren. Doch dann passierte gleich der Folgefehler. Ich wollte nachher nur zurück auf meine Route, dass ich direkt zu Posten 11 laufen könnte, habe ich ebenfalls übersehen.
Die wahrscheinlich schnellste Route, den linken Ausgang unter der Postennummer 9 zu nehmen, habe ich unterwegs gar nicht gesehen.

Nach dem Freibad kam schon bald die Passage durch die Halle. Das war ein spezielles Erlebnis:  Düfte aus der Festbeiz und eine "enorme Hitze" schlugen einem entgegen. Nach dieser Passage ging es zurück in den Wald. Nun war ich mit der Kartenarbeit wieder auf besserem Weg, auch wenn es nicht ganz einfach war, sich ausserhalb der Halle wieder zu orientieren.
Im Schlussteil war ich nicht mehr ganz so zielstrebig und sicher unterwegs, doch ich hatte unterdessen ja die Sicherheit, dass Simone Niggli mir folgte und ich so einen Fehler schnell bemerken würde. Nicht ganz erwehren konnte ich mich der Einholung, beim zweitletzten Posten stempelten wir gemeinsam. So kam ich mit einer Minute Rückstand gemeinsam mit Simone zum Zieleinlauf, der ebenfalls wieder in der Halle war.
Dies reichte für den guten zweiten Platz, mit welchem ich sehr zufrieden bin. Doch ein idealer Lauf war es nicht, der Fehler im Freibad dürfte mir nicht passieren. So konnte ich bereits die erste Tragtasche voller Biofarm-Produkte und ein Teil des Preisgeldes mit nach Hause nehmen.

>>>Laufkarte

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