Sprint Effretikon
Eine Woche nach dem Stadt-Sprint in Olten war heute der nächste Sprint
auf dem Programm. In Effretikon ging es bereits zum ersten mal um Punkte
und Preisgeld des Biofarm-Cups. Diesmal war unser Wettkampf nicht in der
Stadt sondern mehrheitlich im Wald.
Ein Gelände, dass ich für einen Sprint bisher noch nicht bevorzugte. Mit
der Karte im Massstab 1:5000 habe ich im Wald zu häufig noch Probleme
mit der Distanz und der Richtung. Für heute habe ich mir darum
vorgenommen, im Wald sehr konzentriert und geplant ans Werk zu gehen. So
war der Anfangsteil im Wald dann auch sehr gut, einzig zu Posten vier
glaubte ich einen Routenwahlfehler zu machen. Doch das gelb/grünschraffiert
war jetzt im Winter turboschnell zu belaufen und die Route goldrichtig.
Dann ging es aus dem Wald, hinein ins Freibad. Hier kam ich mit der
Kartenarbeit bei den kurzen Posten 7-9 immer mehr ins Hintertreffen und
die Route 10-11 war nicht vorbereitet. Ich lief von Posten 10 weg und
sah nur, dass ich zwischen den Schwimmbecken durch komme. Dass mir
nachher auf der direkten Strichroute ein Zaun mit Hecke den Weg
versperrt, bemerkte ich erst, als ich ihn sah. So musste ich dann weit
nach rechts, um beim Tor zu passieren. Doch dann passierte gleich der
Folgefehler. Ich wollte nachher nur zurück auf meine Route, dass ich
direkt zu Posten 11 laufen könnte, habe ich ebenfalls übersehen.
Die wahrscheinlich schnellste Route, den linken Ausgang unter der
Postennummer 9 zu nehmen, habe ich unterwegs gar nicht gesehen.

Nach dem Freibad kam schon bald die Passage durch die Halle. Das war ein
spezielles Erlebnis: Düfte aus der Festbeiz und eine "enorme
Hitze" schlugen einem entgegen. Nach dieser Passage ging es zurück in
den Wald. Nun war ich mit der Kartenarbeit wieder auf besserem Weg, auch
wenn es nicht ganz einfach war, sich ausserhalb der Halle wieder zu
orientieren.
Im Schlussteil war ich nicht mehr ganz so zielstrebig und sicher
unterwegs, doch ich hatte unterdessen ja die Sicherheit, dass Simone
Niggli mir folgte und ich so einen Fehler schnell bemerken würde. Nicht
ganz erwehren konnte ich mich der Einholung, beim zweitletzten Posten
stempelten wir gemeinsam. So kam ich mit einer Minute Rückstand
gemeinsam mit Simone zum Zieleinlauf, der ebenfalls wieder in der Halle
war.
Dies reichte für den guten zweiten Platz, mit welchem ich sehr zufrieden
bin. Doch ein idealer Lauf war es nicht, der Fehler im Freibad dürfte
mir nicht passieren. So konnte ich bereits die erste Tragtasche voller
Biofarm-Produkte und ein Teil des Preisgeldes mit nach Hause nehmen.
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