Sprint und Tiomila
Nach einer schönen Woche im Plintsberg bei Britt-Marie und Ake ging die
Reise am Freitag weiter nach Eskilstuna. Dort stand der Sprint im Parken
Zoo auf dem Programm, ein weiterer Lauf der Elitserien. Wiederum war
also für gute Konkurrenz und einen hochstehenden Wettkampf gesorgt. Nach
einer Woche mit viel laufen im Gelände, war ich froh um eine schnelle
Abwechslung. Ich war mir ziemlich unsicher, wie sich meine Form
entwickelte.
Das Gelände im Zoo war sehr interessant. Von den vielen Tieren sah man
unterwegs natürlich nicht viel, doch mit Zoo, Wald und Tivoli wechselte
das Gelände dauernd. Ich erwischte einen etwas unsicheren Start und war
auch überrascht über den doch recht langen Teil im Wald. Nicht zum
ersten Mal fühlte ich mich mit meinen Laufschuhen dort nicht wirklich
sicher. Ich fand aber je länger je besser in den Wettkamp und ausser
einer kleinen Unsicherheit um die Tivolibahnen zu Posten 8 lief es ganz
gut. So erreichte ich mit dem 10. Rang ein ganz zufrieden stellendes
Resultat, auch wenn noch nicht alles perfekt lief.

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Am nächsten Tag ging es dann los mit dem wohl wichtigsten OL-Anlass in
Schweden, dem Tiomila. Die Frauen sind auch da (wie auch an der Jukola)
das Vorprogramm und laufen schon am Nachmittag. Ich bin darüber
natürlich sehr froh, da ich mich in der Nacht wohl nicht in den
schwedischen Wald trauen würde....
Wir hatten bei Leksand ein gutes Frauenteam und uns einiges vorgenommen.
Es ging dann auch sehr lange sehr gut. Elin hielt auf dem Start souverän
mit dem grossen Tram mit. Nur eine Läuferin konnte sich fast zwei
Minuten absetzten. Ich lief auf der zweiten Strecke immer mit Kontakt zu
Ulricehamn, die als grosse Favoritinnen gehandelt wurden. Dass ich auch
diesmal wie schon am Spring-Cup zwischendurch in Führung lag, wusste ich
nicht. Zum ersten Mal seit ich in Schweden war, fühlte ich mich richtig
sicher und hatte alles jederzeit voll unter Kontrolle, nur das grün
bremste mich ab und zu, wenn andere es besser erwischten....So konnte
ich als 7. mit nur ein paar Sekunden Rückstand an Eva übergeben. Sie
lief auf der kurzen ungegabelten Strecke ein super Rennen und übergab
als 4. Petra startete gut, war bei den ersten Funkposten noch dabei.
Doch dann machten sich ihre schon länger bestehenden Magenprobleme
wieder bemerkbar und es ging nichts mehr....und wir fielen zurück auf
Rang 51 mit sehr viel Rückstand. Karin lief trotz allem eine gute
Schlussstrecke und holte nochmals 20 Ränge auf. Schade, dass sie nicht
vorne mitlaufen konnte. Der Körper macht manchmal halt nicht, was wir
gerne möchten, spätestens seit der NOC-Staffel weiss ich, wie es sich
anfühlt. Ich hoffe, dass Petra unterdessen wieder fit ist und freue mich
jedenfalls schon auf die Jukola!!
 
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