Argus Spitzensport
Sara Gemperle - Tête Plumée

05.04.2006

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Nat. A Tête Plumée

Nach dem Sprinttestlauf am Samstag in Lausanne starteten wir am Sonntag zum zweiten Testlauf über die klassische Distanz. Weil es auf dem Chaumont noch zuviel Schnee hatte, durften wir nicht mit der Bahn hinauffahren und einen Abfahrts-OL laufen. Der Start wurde nach unten verlegt. Statt mit der Bahn zu fahren, starteten wir jetzt genau darunter.
So hatte unsere Bahn dann ein paar Höhenmeter mehr, die ich schon bald zu spüren bekam. Aber alles der Reihe nach. Ich wusste, dass ich momentan läuferisch nicht mithalten kann, zu sehr bremste mich meine schon ziemlich alte Erkältung, mein "Sauerstofftransport" war nicht ideal. So musste ein technisch guter Lauf her, um die Chancen auf die EM intakt zu halten.
Der Einstieg gelang mir gut, dachte ich jedenfalls unterwegs. Erst nachher merkte ich, dass ich von 1 zu 2 die Schneise übersehen habe und oben auf dem Weg eine etwas längere Route lief. Zum vierten Posten kam der "Berglauf". 175m Höhe waren zu erklimmen. Ich versuchte es in Etappen zu machen, zwischendurch immer wieder ein paar Meter flach auf der Strasse.
Beim fünften Posten kam dann eine kleine Suchaktion dazu. Ich weiss heute noch nicht, wo ich genau war, was ich gesehen habe und was auf der Karte ist, passen nicht zusammen. Tja, ich merkte es schnell und habe gut korrigiert, die einzige mit Problemen bei diesem Posten war ich jedenfalls nicht. Weiter ging es dann zum Schmetterling. Die Posten selber waren nicht schwierig, die Herausforderung war mehr, wirklich immer zum richtigen Posten zu lesen und die vielen kleinen Weglein zu treffen. Es klappte bei mir ganz gut, doch dann wurde ich langsam müde. Von 13 zu 14 habe ich die für mich wohl eher schnellere Strassenroute nicht gesehen. So kannte ich aber die Weglaufrichtung zu Posten 15 schon genau. Im Postenraum war ich dann etwas verwirrt von den vielen Bändern und Absperrungen des Übergangs, so dass ich zuerst zum falschen Posten lief. Eigentlich war mir schon klar, dass es nicht meiner ist.....
Bis 18 lief dann alles wieder gut, doch dann schaltete der Kopf zu früh aus! Ich hatte ein Weglein verpasst und kam viel zu tief auf die Strasse. Nun hätte ich viel besser auf die untere Route auf dem ausgesparten Weglein durchs Sperrgebiet gewechselt. So flexibel war ich aber nicht. Das bedeutete ein paar Höhenmeter zuviel und zu viele wichtige Sekunden Zeitverlust. Dieser Fehler ärgerte mich dann doch ziemlich. Alles andere, wie eine kleine Suchaktion bei Posten 5 oder eine nicht ganz ideale Route zu 14 können und dürfen passieren.
Mit dem fünften Rang bin ich nicht zufrieden, doch momentan liegt nicht mehr drin.
Nun bin ich froh, dass ich zwei Wochen Zeit habe, um nochmals eine gute Trainingsphase einzuschalten und für den letzten Testlauf in Estland am 15. April bereit zu sein.

>>>Laufkarte Einzel

 

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