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WM-Sprint-Final
Mein erster Final ist vorbei. Mit dem zehnten Rang im Sprint habe ich mein
Ziel eines topten Platzes gerade noch so erreicht. Mit dem Rang bin ich
auch wirklich zufrieden. Nicht ganz zufrieden bin ich aber mit meinem Lauf.
Der Startteil wollte mir einmal mehr nicht so ganz gelingen. Der Startpunkt
ist jeweils sehr nahe. Kaum hat man die Karte in der Hand, geht es also
los. Das ging mir irgendwie zu schnell und so erwischte ich zum ersten
Posten gleich eine falsche Route, da ich einfach mal losrannte. Zum zweiten
Posten war ich dann nie wirklich sicher, ob noch alles stimmt. So war ich
erleichtert, als ich den Posten dann wirklich hinter dem Busch sah. Auf der
Karte hatte es so viele Sachen, kaum zu lesen. Vom zweiten Posten weg
machte ich dann einen ziemlich ärgerlichen Richtungsfehler beim
hinauslaufen. Zum Glück kam hinten gleich ein Weg, wo ich mich sofort
wieder auffangen konnte

Vom kniffligen Anfangsteil ging es dann mit längeren Abschnitten weiter. Um
die richtig lange Route vorzubereiten hatte man eigentlich genügend Zeit.
Trotzdem war ich mir beim Posten 6 immer noch nicht sicher, was ich machen
soll. Ich habe mich dann für die Route links ums Stadion herum entschieden.
Rechts herum wäre eher etwas schneller gewesen, aber viel sicher nicht.

Dann kam man schon bald zum Übergang. Der Speaker war wohl gerade mit
anderen Läuferinnen beschäftigt, ich hörte jedenfalls nichts von mir und
dem Stand der Dinge. Das war mir eigentlich ganz recht so...
Zum Schluss wurde es dann nochmals knifflig zwischen den vielen Büschen
hindurch. Es hatte viele Zuschauer dort und der Speaker war auch immer zu
hören. Nochmals volle Konzentration war gefragt. Dies klappte nicht ganz.
Einmal erwischte ich nicht den richtigen Durchgang zwischen den Dickichten,
was aber sicher nicht viele Sekunden gekostet hat.

So hatte ich bis ins Ziel keine grosse Fehler zu beklagen, doch auch bei
vielen kleinen kommen bis am Schluss doch so einige Sekunden zusammen....
Ohne diese Fehlerchen wäre ein Diplom möglich gewesen, um noch weiter nach
vorne zu kommen fehlte es aber auch noch am läuferischen.
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